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Veranstaltungen

4. Werkstatt-Tag zum Thema "Baukultur im Ländlichen Raum"
Feuerwehrhaus Wüstenrot, 23. November 2006

   
 
 
 
 
 

 

 

Das Modellprojekt MELAP greift mit seinen Projekten in die historische Mitte der Dörfer ein. Dabei gewinnen Gestaltungsfragen und Bewertungen alter und neuer Architektursprachen in ihrer Konfrontation besonderes Gewicht. Denn die historischen Gebäude und Ensembles in Verbindung mit dorftypischen Freiräumen unterliegen einem radikalen Strukturwandel. Neue Lebensstile, eine neue Form von Nachhaltigkeit fordern bauliche Entsprechungen.

Grundlegend veränderte Baumethoden, ein unübersehbares Arsenal neuer Baustoffe führen zur Auflösung historischer Gebäude- und Freiraumstrukturen. Ein neuer Typenkatalog der Bauwerke, ein veränderter Maßstab der Bauvolumina und veränderte Details als Ergebnis neuer Verbindungstechniken und Oberflächenbehandlungen lösen regionale und lokale Differenzierungen der historischen Baustile auf. Energietechnische Entwicklungen verändern die klassischen Details der Dächer, Wände und Verglasungen auch im Bestand.

Die Erhaltung und nachhaltige Weiterentwicklung regionaler Architektursprachen ist eine internationale Bestrebung. In Ländern wie Österreich und der Schweiz, die der kulturellen Entwicklung des Ländlichen Raumes hohe Aufmerksamkeit schenken, ist die dörfliche Baukultur ein breit diskutiertes Thema. Von der internationalen Fachpresse werden die dortigen Ergebnisse hoch bewertet. Aber auch in den Regionen Baden-Württembergs hat dörfliche Baukultur eine lange Tradition.

Es gilt, Bauweisen im Repertoire der zeitgenössischen Architektursprache zu entwickeln, die auf regionale Eigenarten reagieren. Die industrielle Verarbeitung heimischer Baustoffe wie Holz, neue handwerkliche Verarbeitungs- und Verbindungstechniken erfordern auch neue gestalterische Lösungen, verbesserte Planung und Arbeitsvorbereitung, müssen auch in der Ertüchtigung des Gebäudebestandes perfektioniert werden. Kostensicherheit, kurze Herstellungstermine und kontrollierte Qualität müssen das Planen und Bauen im Bestand für Bauherren attraktiv machen.

Download der einzelnen Vorträge:

Johannes Manderscheid, Rottenburg
"Baukultur im Ländlichen Raum " (pdf, 4MB)

Robert Vix, Niederstetten
„Baukultur im Ländlichen Raum“ (pdf, 2MB)

Henner Lamm, Tuttlingen
„Haus Schneggenburger, Unterbaldingen “ (pdf, 2MB)

Melanie Krauße, Weikersheim
„Haus Pfeffer-Babak, Münster “ (pdf, 1,5MB)

Andreas Holzner, Weingarten
„Haus Loitz, Illmensee “ (pdf, 1MB)

Friedrich Rau, Albstadt
„Haus Wäschle, Obernheim “ (pdf, 2MB)