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Der Flächenpolitik der Gemeinden im Ländlichen Raum kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, die Dorfkerne nachhaltig als Lebens- und Kommunikationsort für alle Generationen zu erhalten und zu stärken.
Durch den Strukturwandel, der insbesondere in vielen Gemeinden und Teilorten des Ländlichen Raums seine Spuren hinterlässt, besteht in vielen Fällen die Gefahr von dauerhaftem Leerstand und Funktionsverlust des Ortskerns.
Allein in den 13 MELAP-Modellgemeinden ist ein enormes Potenzial an leer stehenden und ungenutzten Gebäuden sowie an Baulücken ermittelt worden. Als Ergebnis der ersten Stufe von MELAP wurde ein Gesamtpotenzial von etwa 1.300 Wohneinheiten festgestellt. Davon befinden sich 1.050 Wohneinheiten in den Ortskernen und weitere 250 Wohneinheiten in bestehenden Baugebieten an den Ortsrändern.
>> Auswirkungen der demographischen Entwicklung
Potenzial an leer stehenden und ungenutzten Gebäuden sowie an Baulücken
in den 13 MELAP-Modellgemeinden:
(Stand: Oktober 2005, Freiflächen und Baulücken wurden mit 600 qm = 1 WE berücksichtigt.)
Ortskerne:
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Umnutzungspotenziale
Baulückenpotenziale
Modernisierungspotenziale
Potenziale in Sondergebäuden
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259 WE
440 WE
319 WE
40 WE |
| Summe der Potenziale in den Ortskernen |
1.058 WE |
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| Neubaugebiete: |
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Bauplätze ohne Baugebot
Bauplätze mit Baugebot |
174 WE
61 WE |
| Summe der Potenziale in Neubaugebieten |
235 WE |
| Gesamtsumme der Potenziale |
1.293 WE |
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