Untersuchungsraster
Demographischer Wandel
Flächenverbrauch
historische Ortsanalyse
ELR-Informationen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Auswirkungen der demographischen Entwicklung

   
Die Problematik des hohen Flächenverbrauchs wird überlagert von der demographischen Entwicklung im Land. Auch wenn für Baden-Württemberg die günstigsten demographischen Prognosen unter allen Bundesländern gestellt werden, gilt das nicht für alle Teile des Landes und auch nicht für alle Zukunft. Denn erstmals seit Bestehen des Landes leben hier mehr ältere als jüngere Menschen.

Auch wenn Baden-Württemberg noch einige Jahre ein Bevölkerungswachstum verzeichnen wird, sinkt der Anteil der unter 20-Jährigen von heute 22 % auf etwa 16 % um das Jahr 2050, so eine Prognose des Statistischen Landesamts. Demnach wird der Anteil der älteren und alten Menschen von heute knapp 23 % bis zum Jahre 2050 auf 36 % ansteigen. Damit wären ab 2030 die unter 20-Jährigen nur noch halb so stark in der Bevölkerung vertreten wie die 60-Jährigen und Älteren. Durch diese veränderte Bevölkerungsstruktur wird auch die Zahl der haushaltbildenden Jahrgänge und damit die Nachfrage nach weiteren Bauplätzen stetig abnehmen.

Sie dazu auch: RD Ivar Cornelius, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: „Der demografische Wandel in Baden-Württemberg und im Ländlichen Raum“, Vortrag am 14. Juni 2006 beim MELAP-Werkstatt-Tag im "Treffpunkt Baden-Württemberg" auf der Landesgartenschau Heidenheim.

>> Das Dilemma der Gemeinden