Untersuchungsraster
Demographischer Wandel
Flächenverbrauch
historische Ortsanalyse
ELR-Informationen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Aufgabenstellungen für die 2. Stufe:

Das innerörtliche Potenzial ist nach städtebaulichen, ökologischen und landschaftsästhetischen Kriterien sorgfältig zu bewerten. Ortsbildprägende Baumwiesen und Gärten, die zu hoher Wohnqualität beitragen, sind von Überbauungen freizuhalten.
Freiflächen, die durch Abrundungen außerhalb der bisherigen Bebauungsgrenzen als innerörtliche Potenziale aktiviert werden sollen, sind kritisch zu prüfen.
Die Probleme des Strukturwandels im Dorf sind unter den Gesichtspunkten des demographischen Wandels in die Zukunft projiziert zu betrachten, der Bedarf an Bauflächen ist zu reflektieren.
Die verstärkte Fokussierung auf die Aktivierung bereits erschlossener Bauplätze soll zu entsprechenden Korrekturen in der Bauleitplanung führen. Bei der Betrachtung der Potenziale und der Neuerschließung von Baugebieten ist die Gesamtgemeinde / Planungsverband einzubeziehen.
Die Nutzung historischer Bausubstanz soll vorrangig verfolgt werden, historische Gebäudeformen und Bauteile sollen in moderner Form weiter verwendet werden.
Gebäudetypen, die sich für die dörflichen Verhältnisse in Volumen und Grundfläche eignen und Alternativen zum freistehenden Einfamilienhaus der Vorstädte darstellen, sind verstärkt zu verwenden, Erkenntnisse über eine lokale und regionale Baukultur sind zu vertiefen.
Bei geeigneten Vorhaben sind Test- bzw. Pilotentwürfe (z.B.: in Mehrfachbeauftragung) zu erstellen.
Der Schwerpunkt 'Arbeiten' soll in die Untersuchung einbezogen werden, vorhandene Flächen- und Gebäudepotenziale in Gewerbegebieten sind zu ermitteln und die Nutzungsmöglichkeiten im Bestand für den Schwerpunkt 'Arbeiten' mit Nachdruck zu aktivieren.
Konzeptionen und Planungen sollten interdisziplinär erstellt werden.
Weiterentwicklungsmöglichkeiten der ELR-Richtlinie sind zu prüfen, um noch mehr Potenziale aktivieren zu können.